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Beasty Bar

schöngames we play Tip: Das TOPspielvon Stefan Kloß

Zoch (Noris)

ca. 15 €

2 bis 4 SpielerInnen

Schwierigkeitsehr einfach (ab ca. 8 Jahre)

2015

Der angesagteste Club der Stadt heißt Beasty Bar. Man fragt sich, wovon der Laden lebt. Denn der Gorilla am Eingang lässt kaum einen rein. Stattdessen gibt es oftmals einen Tritt in den Allerwertesten.

Die Schlange vor dem Clubeingang gestaltet sich für die Spieler überaus vergnüglich. Dazu tragen in erheblichem Maße die bildschönen Zeichnungen auf den Spielkarten bei. Mein Favorit: das Zebra mit den extrabreiten Schultern. An ihm trauen sich weder Nilpferd noch Krokodil vorbei, die sich ansonsten in der Schlange rücksichtslos vordrängeln. Da das Krokodil außerdem ziemlich hungrig ist, haben alle Tiere, die einen kleineren Zahlenwert besitzen, nichts zu lachen. Gar nichts.

Jeder Spieler hat einen Kartensatz mit den gleichen 12 Tieren. Diese werden reihum angelegt. Immer wenn die Schlange auf fünf Wartende angewachsen ist, lässt der Gorilla die vorderen zwei Gäste rein.

Jedes Tier hat eine gut abgewogene Sonderfunktion, was für ein lustiges Durcheinander sorgt. Diese Funktionen vor der ersten Partie zu erläutern, nimmt im Vergleich zu dem ansonsten betont lockeren Ablauf etwas Zeit in Anspruch. Leider gibt es auch nur eine einzige Übersichtskarte und die Erläuterungspiktogramme auf den Karten sind manchmal schwer verständlich oder unvollständig. Aber dieser winzige Mangel tritt völlig in den Hintergrund, wenn man mit dem Spiel losgelegt hat. Spätestens wenn die erste Robbe dafür sorgt, dass der Clubeingang zum Ende der Schlange verlegt wird, ist der Spaß garantiert.

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