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Draftosaurus

5 von 6von Antoine Bauza, Corentin Lebrat, Ludovic Maublanc und Théo Rivière (Kaedama)

Ankama / Board Game Box

Illustration: Vipin Alex Jacob, Jiahui Eva Gao

ca. 25 €

2 bis 5 SpielerInnen (am besten: 3 bis 5)

Schwierigkeitsehr einfach (ab ca. 8 Jahre)

Empfehlungsliste Spiel des Jahres 2020

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Draftosaurus vermeidet zwar den Begriff Jurassic Park, aber das französische Spieleautorenteam Kadaema erwähnt in den Danksagungen Regisseur Steven Spielberg. Sechs unterschiedliche Holzdinos gibt es, und wir greifen in den in der Erstauflage zu klein geratenen Beutel, und jeder Spieler zieht blind sechs heraus. Das im Kreis Herumreichen von Spielkarten (und hier sind es eben Figuren), aus denen man sich immer genau eine aussucht, nennt der Kenner „draften“.

Trotzdem richtet sich Draftosaurus nicht primär an Spielekenner, denn es ist sehr einfach. Wir setzen eine Dinofigur in eines der sechs Gehege, in das entweder bis zu sechs identische oder bis zu sechs unterschiedliche Tiere, ein beliebiges Trio, gleichartige Pärchen und so weiter gehören. Wenn mir einer der gedrafteten Dinos nicht ins Konzept der Gehegeaufteilung passt, bringt er mir immerhin einen Siegpunkt ein, wenn ich ihn im Fluss platziere – so heißt es in der Spielanleitung. Gemeint ist aber: Versenken. Wie gemein. Draftosaurus ist glücksbetont mit ein wenig taktischem Potenzial, das Draften bedeutet hinreichend Interaktion und alles geht flott von der Hand.

 


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