games we play

Show Manager

schön: 5 Punkte games we play Tip: Das TOPspielvon Dirk Henn

Queen

ca. 43 €

2 bis 6 SpielerInnen

Schwierigkeit einfach (ab ca. 10 Jahre)

überarbeitete Neuauflage 2011

3. Platz Deutscher Spiele Preis 1997

Auswahlliste Spiel des Jahres 1997

Auswahlliste Spiel des Jahres 2002 (als Atlantic Star)

Ursprünglich hieß das im Eigenverlag erschienene Spiel Premiere, bis es als Showmanager bei Queen erschienen. Damit wurde 1997 die Musical-Welle für das Spiel umgesetzt. Doch bald war der Boom vorbei. So kam es, dass fünf Jahre später das Spiel mit einem neuen Thema aufgelegt wird: Rundfahrten auf den Weltmeeren, unter dem Namen Atlantic Star. Jetzt heißt das Spiel wieder wie damals: Show Manager.

Alle MitspielerInnen müssen vier Musicals produzieren. Ziel ist es, erfolgreichere Aufführungen auf die Bühne zu bringen, als die GegnerInnen. Der Vergleich ist einfach: Alle müssen nämlich die gleichen Musicals produzieren und diese zudem in der selben Stadt aufführen.

Der Erfolg eines Musicals ist davon abhängig, dass ich die zentralen Rollen mit guten SchauspielerInnen besetzen kann. Einige Musicalstars brillieren nur in einer einzigen Rolle und bringen mir – richtig eingesetzt – viele Punkte ein. Andere DarstellerInnen sind für zwei oder drei Rollen geeignet. Am wenigsten Punkte bringen mir die ProvinzschauspielerInnen ein, sie sind jedoch flexibel in jeder Position einsetzbar. Dies ist immer noch besser, als wenn ich einen der anderen Schauspieler in der falschen Rolle auf die Bühne bringe. Das ist dann eine Fehlbesetzung, und die bringt Punktabzug.

Jeweils vier SchauspielerInnen-Spielkarten liegen offen und können genommen werden. Sie kosten zwischen null und 3000 Mark. Die teuren Karten werden jeweils 1000 Mark billiger, wenn eine der preisgünstigeren Karten aufgenommen wird. Wenn mir keine der vier ausliegenden Karten gefällt, kann ich auch 2000 Mark bezahlen, um sie komplett gegen vier neue auszutauschen. Und wenn sie mir dann immer noch nicht ins Blatt passen, kann ich wieder 2000 Mark bezahlen. Manche SpielerInnen, die mit hohem Risiko auf das Glück der besseren Karten setzten, sind dabei schon finanziell ruiniert worden. Um so besser haben sich die MitspielerInnen dabei amüsiert.

In der recht teuren Neuauflage ist das das Spiel modernisiert worden, und die D-Mark ist Geschichte. Der Spielspaß ist unverändert.

© games we play - niederrhein magazin 1997–2011 - Autor: Harald Schrapers