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When I Dream

schön: 5 Punktevon Chris Darsaklis

Repos Production
(Redaktion: Cédrick Caumont, Thomas Provoost u.a., Vertrieb: Asmodee)

Illustration: Gaël Lannurien u.a.

ca. 30 €

4 bis 10 SpielerInnen (ab besten: 7 bis 10)

Schwierigkeit sehr einfach (ab ca. 8 Jahre)

Jahrgang 2018

Viele erklären, einer rät – so läuft diese Kommunikationsspielidee. Eine Spielkarte wird aufgedeckt, auf der ein Wort steht, beispielsweise Hai. Reihum sagen wir je ein Wort: „Fisch, gefährlich, Dreieck“ und so weiter. Zwei Minuten Zeit hat der so genannte Träumer, um möglichst viele Begriffskarten zu erraten, pro Karte ist ein einziger Versuch erlaubt. Damit er nicht lesen kann, welches Wort zu erraten ist, trägt er eine Schlafmaske.

Doch nicht jeder Spieler ist eine gute Fee. Die Spielerrollen werden geheim zugelost, in jeder Runde neu. Und da sind dann eben auch „Nachtalben“, und die versuchen den Träumer aus dem Konzept zu bringen, in dem sie ihn auf die falsche Fährte locken. Außerdem gibt es die Sandmann-Rolle, die mir besonders gefällt. Das Sandmännchen will erreichen, dass genauso häufig richtig und falsch geraten wird. Allerdings ist die Wertungsregelung nicht so richtig eingängig, insbesondere beim Sandmann ist sie etwas unübersichtlich.

Ärgerlich ist es, dass die Punktwertung nicht zielführend ist. Sie bietet dem Träumer nämlich keinen wirklich Anreiz, schnell zu spielen und viele Wörter abzuräumen. Er macht es trotzdem, denn über solche taktischen Finessen hat in meinen begeisterten Spielerunden noch keiner nachgedacht. Denn When I Dream ist ein Spiel, das in einer größeren Runde immer für großen Ratespaß sorgt.

Eine ausführliche Besprechung von When I Dream finden Sie im Magazin spielbox 7/2017.


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