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Pyramiez

3 von 6Findet das perfekte Plätzchen und stapelt Omas Miezekätzchen!

von Reiner Knizia

Lucky Duck Games / Goliath (Redaktion: Tomasz Napierała)

Illustration: Inés Toczyska

Hergestellt in China

ca. 29 €

2 bis 4 SpielerInnen

Schwierigkeit ◼◻◻◻

Jahrgang 2026

Katzen gehen immer, hat man sich offenbar beim Verlag gedacht. Deshalb gibt es satte 84 davon in diesem Spiel. Aber warum wir aus ihnen ausgerechnet eine Pyramide bauen müssen, bleibt rätselhaft. Vermutlich soll es kuschelig aussehen – wirklich nachvollziehen kann ich das nicht.

Damit ich meine eigenen Katzen möglichst als Erster loswerde, werfe ich mehrere Würfel. Anschließend lege ich sie auf eines der zahlreichen Felder, in die die Pyramide aufgeteilt ist. Der Wert der auf ein Feld gelegten Würfel muss dabei exakt der dort aufgedruckten Zahl entsprechen. Mit den übrigen Würfeln kann ich erneut würfeln und weitere Felder belegen. Doch wenn ich kein passendes Feld finde, muss ich alles wieder zurücknehmen.

War ich erfolgreich, darf ich die Würfel gegen Katzenplättchen tauschen. Das funktioniert allerdings nur, wenn die belegten Felder zusammenhängen und die Katzenpyramide von unten nach oben wächst, also ausreichend „Boden unter den Pfoten“ hat. Das ist leicht verständlich und sorgt durchaus für Spannung: Höre ich besser rechtzeitig auf, oder riskiere ich einen weiteren Würfelwurf?

Völlig fassungslos macht mich allerdings das Finale des Spiels, bei dem der Spannungsbogen so erschlafft, wie ich es vermutlich noch nie erlebt habe. Wer zuerst alle eigenen Katzenplättchen abgelegt hat, hat gewonnen. Aber das Spiel ist noch nicht zu Ende. Stattdessen darf die siegreiche Person mit goldenen Plättchen weiterspielen, während die anderen ihre normalen Katzen weiterhin auf den Spielplan bringen dürfen. Warum, wofür? Damit es eine ordentliche Punktewertung für die Nummer eins und entsprechende Minuspunkte für alle anderen gibt. Das ist eine Regel, die kein Mensch braucht.

Rating: 3/10 ⚂ ⇓

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