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Die Tavernen im Tiefen Thal

5 von 6von Wolfgang Warsch

Schmidt (Redaktion: Thorsten Gimmler)

Illustration: Dennis Lohhausen

ca. 38 €

2 bis 4 SpielerInnen (ab besten: 3)

Schwierigkeit mittel (ab ca. 12 Jahre)

2. Platz Deutscher Spiele Preis 2019

Brettspielpodcast | Wie viele Quacksalber stecken im tiefen Thal? »

Muss man das Spiel mit Quacksalber von Quedlinburg vergleichen? Ja, erstaulicherweise erweist sich, dass es viele Ähnlichkeiten gibt, obwohl die Wolfgang-Warsch-Neuheit auf den den ersten Blick völlig anders und weitaus komplexer aussieht. Doch das einfache Quacksalber mit seinem klaren Spielablauf gefällt mir deutlich besser. Dort zog man aus einem Beutel, hier von einem Kartendeck, bei dem das Spielerpech noch ärgerlicher ist. Während man bei Quacksalber freiwillig aufhören konnte, gibt es dies Chance nun nicht mehr, und wir sehen uns dem Zufall ausgeliefert. Die Tavernen im Tiefen Thal spielen sich recht solitär. Jeder puzzelt seine Gaststätte für sich zusammen. Das beschleunigt den Ablauf, aber trotzdem gibt es manchmal ziemliche Wartezeiten, weil eine der Phasen doch reihum durchgefürt wird. Positiv: Das Spiel ist toll gestaltet, und auch nach vielen Partien hat man das Gefühl, noch nicht alles gesehen zu haben, wozu auch der modulare Aufbau beiträgt. mehr »

 


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